Als ein einziges Kilobyte RAM noch ein Universum aufspannte und 1 MHz Taktfrequenz der Puls der Zeit war: Die Ära der 8-Bit-Mikrocomputer war kein technischer Behelf, sondern eine fundamentale kreative Explosion.
bitkult.de konserviert das Wissen, das Lebensgefühl und die Ästhetik der Maschinen von Commodore, Sinclair, Atari und Amstrad. Hier geht es um handoptimierten Assembler-Code im Rasterzeilen-Takt, das Knistern analoger Synthesizer-Filter und das Rascheln frischer Computermagazine am Kiosk.
"Echte Coder brauchten keine Gigabytes an Abstraktionsebenen – sie brauchten ein Datenblatt des Videochips und 64 Kilobyte RAM."
Der ewige Glaubenskrieg: MOS 6502 gegen Zilog Z80. Vom C64-Brotkasten über den ZX Spectrum bis zum Schneider CPC.
Bob Yannes' Synthesizer auf einem Chip. Wie Chris Hülsbeck, Rob Hubbard und Martin Galway Chiptune zur Kunst erhoben.
Happy Computer, Power Play, ASM und Zzap!64. Stundenlanges Abtippen von Hex-Listings mit dem Checksummer.
Cycle-Counting, FLI-Grafik und offene Rahmen. Die Kunst, der Hardware Dinge beizubringen, die laut Datenblatt unmöglich waren.
Die SCUMM-Revolution (Maniac Mansion), das Giana Sisters Drama, 3D-Vektoren in Elite und Bitmap-Kampfsport in IK+.
Der KERNAL-Bug im seriellen IEC-Bus, warum das Laufwerk ein eigener Computer ist und wie FC3, Action Replay & JiffyDOS halfen.
Zero-Page-Optimierung, Registerarchitektur und einsatzbereiter Assembler-Quellcode für Rasterzeilen-Interrupts.
Hardware-Konservierung im 21. Jahrhundert: MiSTer FPGA, Ultimate 64, Pi1541 Drive-Emulatoren und Flash-Cartridges.
Hinterlasse deine Retro-Erinnerungen, Lieblings-Hardware und Grüße im gemeinsamen Flatfile-Speicherpuffer.