Die Commodore 1541 war kein einfaches Peripheriegerät, sondern ein eigenständiger Rechner mit eigener MOS 6502 CPU (1 MHz), 2 KB RAM, zwei 6522 VIA I/O-Controllern und eigenem DOS im ROM.
Warum lud sie ab Werk trotzdem quälend langsam (~300–400 Bytes/s)?
"Ein Hardware-Bug im Schieberegister des MOS 6522 VIA-Chips des Commodore 64 zwang die Commodore-Ingenieure in letzter Minute dazu, die serielle IEC-Übertragung softwareseitig über langsame Bit-Banging-Schleifen abzuwickeln."
Entwickler und Modulhersteller erkannten, dass man eigenen Code über den IEC-Bus direkt in das RAM der Floppy laden und ausführen konnte. Mit maßgeschneiderten Zweidraht-Übertragungsprotokollen wurde die Ladegeschwindigkeit um das 5- bis 30-fache gesteigert.
Kultstatus durch die grafische Desktop-Oberfläche, eingebaute BASIC-Befehle, Maschinensprache-Monitor und extrem schnellen KERNAL-Fastloader.
Das ultimative Hacker- und Cheat-Werkzeug der Demoszene. Erlaubte das Einfrieren laufender Spiele, das Abspeichern des RAMs auf Diskette und das Aushebeln von Kopierschützen.
Das sauberste Fastloader-System: Tauscht die originalen KERNAL-ROMs aus. Kompatibel mit nahezu jeder Software und ohne Modulport-Belegung.
Der frühe US-Klassiker: Automatisches Laden beim Einschalten, eingebauter Disk-Editor und Beschleunigung um das Fünffache.