Die 8-Bit-Ära war geprägt von zwei grundverschiedenen CPU-Paradigmen:
Extrem schlankes Register-Design (A, X, Y), Zero-Page-Adressierung für rasanten Speicherzugriff und deterministische Zykluszeiten. Taktet scheinbar langsamer, erledigt aber Instruktionen in oft nur 2 bis 4 Taktzyklen.
Mächtiger Befehlssatz, zweiter Registersatz (Shadow Registers), eingebaute DRAM-Refresh-Logik und hohe Taktraten. Braucht für Befehle mehr Zyklen, bot Entwicklern dafür mehr Register-Freiheit.
Der Standard. Hardware-Sprites mit Kollisionserkennung, variables Scrolling und dedizierte Custom-Chips machten ihn zur unangefochtenen Spiele- und Demoplattform.
Sir Clive Sinclairs minimalistisches Geniewerk. Wegen 1 Byte Farb-Attribut pro 8x8 Pixel-Block berüchtigt für "Attribute Clash", aber unerreicht günstig und flexibel.
Das All-in-One-System mit integriertem Monitor und Kassetten- bzw. 3"-Diskettenlaufwerk. Bekannt für ultraschnelles Locomotive BASIC und scharfe 16-Farben-Modi.
Jay Miners Meisterwerk vor dem Amiga. Der ANTIC-Chip war ein eigener Grafik-Coprozessor mit Display Lists – seiner Zeit um Jahre voraus.